

Konzertdirektor
* 09.11.1869 in Haag im Hausruck, OÖ
† 07.05.1949 in Bad Ischl
Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er als Sängerknabe in St. Florian. Militärdienst bei der Militärmusik Kapelle Inf. Reg. Nr. 84 in Krems, wo er beim Militärkapellmeister Karl Komzàk (Komponist) viel lernte.
Lehrtätigkeit am Mozarteum in Salzburg (Kontrabass).
1908 – 1918 dirigierte er das Wiener Tonkünstler Orchester.
Dirigent des Ischler Kurorchesters von 1911 bis 1938, dann musste er wegen der Naziherrschaft den Taktstock zurücklegen.
1923 kaufte er das Haus Lärchenwaldstraße 16. Dort stand in seinem Garten das etwas überlebensgroße Standbild der Kaiserin Elisabeth. Dieses befand sich ursprünglich im Park der Hotelanlagen Leopold Petters in Kaltenbach. Vermutlich hatte Andre Hummer die Statue nach der Auflösung des Petter-Imperiums erworben und in seinem Garten aufgestellt.
„André Hummer war ein besonderer Liebling der Frauen“ (Linzer Volksblatt am 9.5.1949), er war dreimal verheiratet.
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Er komponierte selbst, sammelte aber auch Werke der Unterhaltungsmusik seiner Zeit. Das Studio Linz des Senders Rot-Weiß-Rot erwarb 1950 seinen Nachlass, der ca. 500 Ouvertüren, 400 symphonische Werke, 300 Fantasien, 300 Walzer und vieles mehr enthielt.
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