Feldmarschall-Leutnant
* 03.12.1814 in Wien
† 28.8.1868 in Ischl
Die Familie Coudenhove ist ein aus dem Nordbrabant stammendes, in Österreich, Ungarn und Bayern begütertes katholisches Geschlecht, das für die Teilnahme am Kreuzzug 1099 den Adelstitel erhielt und 1790 in den Reichsgrafenstand erhoben wurde.
Karl schlug die militärische Laufbahn ein und begann mit 19 Jahren (1833) als Unterlieutenant im Tyroler-Regiment KAISER. Anschließend zum 5. Kürassier-Regiment übersetzt. 1842 schon Rittmeister, 1849 Major und dann Oberst.
Tat sich beim ungarischen Feldzug 1849 bei vielen Gelegenheiten rühmlich hervor. Erhielt für seine Entschlossenheit bei der Schlacht bei Temesvar (9.8.1849) das Militär-Verdienstkreuz.
Im deutschen Krieg (Königsgrätz 1866) kommandierte er die 3.Reserve-Kavallerie-Division.
Ernannt am 27.5.1859 zum Generalmajor und am 3.8.1866 zum Feldmarschallleutnant.
FML Graf Karl von Coudenove war seit 1862 Inhaber des Dragoner-Regiments Fürst zu Windischgrätz Nr.14 in den Friedensgarnisonen (1859-1866) Alt-Bunzlau an der Elbe in Böhmen, (1866) in Wien und (1868) in Wessely an der March in Mähren.
Karl war früher auch General-Adjutant Sr.Majestät des Kaisers.
Morgens am 28.August 1868 verstarb Karl Graf von Coudenove in Ischl und wurde von seinem Bruder Domherr Graf Coudenhove aus Wien am Ischler Friedhof am 30.August 1868 eingesegnet.
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Das Grabmal zeigt zwei Putten, die auf Wolken ruhen und ein Hammerkreuz (lateinisches Kreuz) tragen.
Diese großartige Arbeit wurde vom Steinmetz Eduard Hauser (1840 - 1915) angefertigt. Hauser war Begründer der modernen Steinmetzindustrie in Österreich.
Er arbeitete führend mit bei zahlreichen Prachtgebäuden der Wiener Ringstraße. Besondere Arbeiten in den Dombauwerken von Brünn und Olmütz, Nationalbank und Hofburg.
Er gestaltete unzählige Grabmäler vor allem in Wien.
Das Grab wurde von der Familie aufgelassen und findet nun als zweite Priestergruft Verwendung. Die ursprüngliche Inschrift wird von einer neuen Inschrifttafel verdeckt, ist daher heute nicht mehr sichtbar (jedoch noch vorhanden). Siehe auch unter "Öhler" (Link unten anklicken)
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