

Boxprofi
* 25.04.1923 in Wien
† 23.06.2002 in Wien
Josef Weidinger wurde am 25. April 1923 in Wien geboren. Er entschied sich schon im Alter von 20 Jahren, eine Profi-Karriere als Boxer zu starten. Seine Ausbildung für die Grundlagen des Boxens erhielt er beim Verein “Westbahn”.
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1948 holte ihn der ehemalige Box-Weltmeister Jack Dempsey nach Amerika. Weidinger gewann vier der acht Kämpfe bei seinem Amerika-Gastspiel. Schließlich kehrte er 1949 wieder in seine Heimat zurück, von Boxpapst Nat Fleischer als Nummer acht der Weltrangliste eingestuft.
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Der größte Kampf seiner Karriere fand am 3. Juni 1950 statt, als er vor rund 35.000 Zuschauern im Prater-Stadion den gefürchteten Franko-Polen Stephan Olek in einem dramatischen Fight über 15 Runden nach Punkten besiegte. Er holte damit den Schwergewichts-Europameistertitel nach Wien.
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Im März 1951 verlor Josef Weidinger in London den EM-Titel an den Briten Jack Gardner. Im November desselben Jahres musste er seine Karriere wegen einer schweren Augenverletzung beenden.
Josef Weidinger gewann 31 seiner 46 Kämpfe als Box-Profi.
Später arbeitete er unter anderem als Präsident des Österreichischen Berufsboxverbandes und Vizepräsident des WBC. Zudem war er Vorstandsmitglied seines Fußball-Lieblingsklubs Rapid.
Im Jahre 2000 erhielt er den Goldenen Rathausmann der Stadt Wien.
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Josef, bekannt als “Joschi” Weidinger, starb am 23. Juni 2002 in Wien. Er hat nach einigen Tagen Spitalsaufenthalt den Kampf gegen eine längere Krankheit verloren.
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Seit dem Jahre 2009 ist die Weidingergasse im 22. Wiener Gemeindebezirk nach Josef Weidinger benannt.
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