

Generalmajor
* 12.11.1871 in Klosterneuburg
† 08.03.1963 in Linz
Constantin Wasserthal wurde 1871 in Klosterneuburg als Sohn des Feldmarschallleutnant Constantin Wasserthal Ritter von Zuccari geboren. Dieser wurde im Jahre 1871 durch die Verleihung der Eisernen Krone 3. Klasse in den erblichen Ritterstand erhoben. Vater Wasserthal, 1866 zum Obersten befördert, diente 1873 als Regimentskommandant in Klosterneuburg und war auch der Verfasser des damals allseits bekannten militärischen Handbuches „Technischer Pionierdienst im Felde“.
So wuchs Constantin Wasserthal in einer für die Monarchie typischen Offiziersfamilie auf, von deren Umgebung er von Kindesbeinen an geprägt wurde. Schon die Schulzeit verbrachte der kleine Constantin zuerst in der Militär - Unterrealschule in Güns (Ungarn), danach die Militär - Oberrealschule in Mährisch Weißkirchen (Tschechien). Als junger Mann besuchte er die Technische Militärakademie in Wien und wurde 1891 zum Leutnant ernannt. Er musterte zum Genieregiment Nr. 2 nach Wien aus und kam 1893 zum Pionierbataillon Nr. 3 in Prag.
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Sein Talent wurde schon früh erkannt, Wasserthal durfte die Kriegsschule in Wien besuchen, welche er 1896 mit sehr gutem Erfolg abschloss. Dies beschleunigte seine Karriere, er wurde im Jahr 1896 als Oberleutnant dem Generalstab zugeteilt und machte im darauf folgenden Jahr die kleine Generalstabsreise mit. 1900 zum Hauptmann 1. Klasse im Generalstabskorps befördert.
Bis zum Beginn des Weltkriegs fand er in verschiedensten Stellungen Verwendung und wurde von seinen Vorgesetzten sehr gut beurteilt. So kam er zuerst in die Generalstabsabteilung des 7. Korpskommandos in Temesvar Verwendung, dann zur 36. Infanterie Truppen Division (ITD) in Agram, wo er zeitweise als Lehrer an der dortigen Offiziersschule Dienst tat und dann in die Generalstabsabteilung der 22. Landwehr (LW) ITD nach Graz.
1907 erfolgte die Beförderung zum Major im Generalstabskorps. 1910 wurde Major Wasserthal von Zuccari beim Generalstabschef der 43. LW ITD in Lemberg eingeteilt und ein Jahr später zum Oberstleutnant befördert.
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Zum Beginn des verhängnisvollen Jahr 1914 kam er zur „besonderen Verwendung“ zum k.k. Landwehrinfanterieregiment Nr. 4 nach Klagenfurt (Landesschützen) und ab Anfang August ging er als Regimentskommandant des k.k. Landwehrinfanterieregiment Linz Nr. 2 ins Feld an die russische Front wo noch im selben Jahr die Beförderung zum Oberst im Generalstabskorps erfolgte. Im zweiten Kriegsjahr kam er als Interimskommandant der 122. Infanteriebrigade an die Isonzofront.
Danach kommandierte er die 25. Gebirgsbrigade (Brigade Wasserthal) im Frontabschnitt de Karnischen Alpen, Plöckengebiet (Kleiner Pal, Cellon und Freikofel) wo er sich im Hochgebirgskrieg besonders bewährte. Als Generalmajor und Kommandant der 94. Infanteriedivision erlebte er das Kriegsende im Frontabschnitt des Col de Rosso.
Er erhielt hohe und höchste Auszeichnung, darunter den Leopoldorden, den Orden der Eisernen Krone 2.Klasse und das Militärverdienstkreuz 2.Klasse.
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Nach dem Zusammenbruch der Monarchie lebte Generalmajor Constantin Wasserthal Ritter von Zuccari, auch Vater von drei Kindern in Linz wo er 1963 im Alter von 92 Jahren verstarb.
Er ist am St. Barbara Friedhof bestattet.
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Zahlreiche Belobende Anerkennungen zum Beispiel vom 18. Korps-Kommando und des 7. Korpskommando.
Abgesehen von den kleineren Medaillen und Dienstzeichen erhielt er
1915 Militärverdienstkreuz 3. Klasse mit KD und Schwerter
1915 Orden der Eisernen Krone 3. Klasse mit KD und Schwerter
1916 Leopoldorden Ritterkreuz mit KD und Schwerter
1917 Bronzene Signum Laudis mit KD und Schwerter
1918 Orden der Eisernen Krone 2. Klasse mit KD und Schwerter
1918 Militärverdienstkreuz 2. Klasse mit KD und Schwerter
Karl Truppenkreuz bzw. das Preußische Eiserne Kreuz 2. Klasse
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