
Politiker, Wirtschaftskammerfunktionär und Unternehmer.
* 03.04.1918 in Roggendorf, Niederösterreich
† 21.11.2004
Nach dem Besuch von Pflicht- und Handelsschule war Rudolf Trauner von 1945 bis 1948 Buchhalter und erwarb in dieser Zeit den IBIS-Verlag und nannte ihn Trauner-Verlag. Das Verlagsprogramm wurde sukzessive ausgebaut. 1960/61 kam die Druckerei Trauner dazu. Dem Trauner-Verlag wurde 1982 vom Akademischen Senat der Universität Linz der Titel Universitätsverlag verliehen, 1987 erhielt er die Berechtigung zur Führung des Staatswappens. Im Jahr 1991 übernahm sein Sohn, Dr. Rudolf Trauner, das Unternehmen.
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Trauner war ab 1952 Mitglied im Wirtschaftsbund in Oberösterreich und Finanzreferent, ab 1963 Mitglied der ÖVP Landesparteileitung und ab 1968 deren Obmann-Stellvertreter.
Von 1969 bis 1991 war er Präsident des Wirtschaftsbundes der Landesgruppe Oberösterreich, damit auch stellvertretender Landesparteiobmann der ÖVP und Vizepräsident der Bundesleitung des Österreichischen Wirtschaftsbundes.
Im Mai 1971 zog er als Nachfolger des Landtagsabgeordneten Franz Schütz im Mai 1971 in den Oberösterreichischen Landtag ein und wurde 1973, 1979 sowie 1985 wiedergewählt.
Er war Wirtschaftslandrat der Landesregierung Wenzl I (1971–1973), Wenzl II (1973–1977), Ratzenböck I (1977–1979) und Landeshauptmann-Stellvertreter der Landesregierung Ratzenböck II (1979–1985).
Im Oktober 1980 schied er aus der Landesregierung aus und übernahm vom Gerhard Possart die Funktion des Klubobmannes. Von 1985 bis 1991 war Trauner dritter Landtagspräsident.
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Von 1980 bis 1990 stand Rudolf Trauner als Präsident der Wirtschaftskammer Oberösterreich vor. Diese Funktion hatte sein Sohn, Dr. Rudolf Trauner, von 2005 bis 2017, auch inne.
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Von 1968 bis 1989 war der Politiker und Unternehmer auch Präsident des Fußballvereins Linzer Athletiksportklub (LASK Linz). Auch den Oberösterreichischen Fußballverband leitete er viele Jahre.
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